
Innenausbau in Altona-Altstadt
Altona-Altstadt ist der historische Kern des einstmals eigenständigen Altona, dicht bebaut mit Gründerzeitfassaden rund um die Königstraße und den Platz der Republik, wo einst das Altonaer Rathaus entstand. Viele Wohnungen hier haben Stuckdecken, Dielenböden und Kastenfenster aus der Zeit um 1900, oft mit Auflagen des Denkmalschutzamts Hamburg, sobald Fassaden oder Grundrisse verändert werden sollen. Die Straßenzüge wirken auf den ersten Blick einheitlich, doch hinter den Fassaden unterscheidet sich der Sanierungszustand von Haus zu Haus teils erheblich, je nachdem, wann zuletzt investiert wurde.
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Bei Sanierungen in diesen Altbauten geht es häufig um denselben Punkt: Wände zwischen ehemaligen Zimmerfluchten sind oft tragend, sodass ein Wanddurchbruch einen Statiker und eine Bauanzeige braucht. Dazu kommen Altbausanierungen mit neuen Leitungen unter alten Dielen, Putzarbeiten an rissigen Stuckdecken und Malerarbeiten, die die historischen Proportionen der Räume erhalten statt sie mit modernen Rastern zu überdecken. Weil viele Wohnungen noch die ursprüngliche Raumhöhe von über drei Metern haben, lassen sich zudem oft zusätzliche Empore- oder Galerieebenen im Trockenbau realisieren, ohne die Substanz des Gebäudes anzutasten.
Häufige Fragen aus Altona-Altstadt
Was kostet eine Altbausanierung in Altona-Altstadt?
Bei einer Wohnungssanierung im Gründerzeitbau liegen die Kosten in Hamburg meist zwischen 600 und 1.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, je nachdem, wie viel Elektrik, Leitungen und Stuck erhalten oder erneuert werden. Stuckdecken und Dielenböden treiben den Aufwand nach oben, sparen aber im Vergleich zum Neubau echte Ausstattungsmerkmale, die sich später kaum nachrüsten lassen.
Brauche ich für einen Wanddurchbruch in einem denkmalgeschützten Altbau eine Genehmigung?
Ja. Bei tragenden Wänden ist grundsätzlich ein Statiker sowie eine Bauanzeige oder ein Bauantrag nötig, bei denkmalgeschützten Gebäuden in Altona-Altstadt zusätzlich die Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt Hamburg. Das gilt besonders für Fassaden, Treppenhäuser und Deckenstuck, die zum geschützten Bestand zählen und nicht ohne Weiteres verändert werden dürfen.
Innenausbau in Altona
Altona reicht von den dicht bebauten Quartieren rund um die Ottenser Hauptstraße bis zu den Villenstraßen der Elbvororte, und diese Spannweite prägt die Bauaufgaben im ganzen Bezirk. In Altona-Altstadt und Ottensen stehen Gründerzeithäuser mit Stuckfassaden, Dielenböden und Kastenfenstern, viele davon unter Denkmalschutz und mit den Auflagen, die daraus für Grundrissänderungen und Fassadenarbeiten folgen. Nur wenige Straßen weiter, in Bahrenfeld, prägen backsteinerne Genossenschaftsbauten aus den 1920er- und 1930er-Jahren das Bild, mit kleinen Bädern und Steigleitungen, die selten dem heutigen Standard entsprechen. Wer beide Quartiere im Abstand weniger Minuten durchquert, merkt sofort, wie unterschiedlich die Anforderungen an Handwerksbetriebe in diesem Bezirk ausfallen können.
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